Ein Fisch für den römischen Kaiser - Carsten Peter Thiede – Bild 1

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Ein Fisch für den römischen Kaiser - Carsten Peter Thiede

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Juden, Griechen, Römer
Die Welt des Jesus Christus
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Einband leicht berieben und bestoßen, Schnittkanten sehr gut
  • Ein Fisch für den römischen Kaiser - Carsten Peter Thiede

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Der Artikel

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Noch immer stellt man sich Jesus als einen Außenseiter vor, der in einem abgelegenen Winkel des Römischen Reichs lebte, gänzlich unberührt von dem kulturellen Geschehen, das die antiken Metropolen Rom, Alexandria oder Athen prägte. Doch Carsten Peter Thiede zeigt, daß die Alltagswelt des Jesus Christus auf ungeahnte Weise mit dem wirtschaftlichen, politischen und wissenschaftlichen-Leben seiner Zeit vernetzt war, in der sich vielerlei Kulturen berührten und gegenseitig befruchteten. Seine Spurensuche führt den Leser an den Kaiserhof nach Rom, wo mit größter Selbstverständlichkeit Fisch aus dem See Genezareth gegessen wurde; wir begleiten Jesus ins Theater, wo er Stücke sah, die man auch in Rom oder Korinth inszenierte, wir begreifen, wie sich Juden und erste Christen mühelos auch in den entlegensten Orten des Römischen Reichs in den Synagogen treffen und in der Weltsprache Griechisch verständigen konnten. Thiedes Alltags- und Kulturgeschichte der Zeit von Kaiser Augustus bis Kaiser Domitian verändert unser Bild vom Leben des historischen Jesus gründlich und gibt überraschende Einblicke in eine Welt im Umbruch. Der Leser erfährt, wie sich Jesus und seine Zuhörer über die politische Bedeutung der Münzen stritten, die aus Lyon und Alexandria bis nach Jerusalem gelangte, und er begreift, wie ein einfaches Geldstück- gefunden im Familiengrab des Hohenpriesters Kaiphas zum unlösbaren Konflikt zwischen Staat und Kirche führte! Durch die Deutung aufsehenerregender Funde zeigt Carsten Peter Thiede, wie sich der christliche Glaube im Gemisch der Kulte, Religionen und Kulturen schon im 1/Jahrhundert auf beispiellose Weise verbreiten konnte.

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